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Webdesign

Landingpages – Spezialisierte Seiten, die Kunden bringen

Eine Landingpage hat ein einziges Ziel: den Besucher zu einer bestimmten Aktion bewegen. Kein Menü, keine Ablenkung – nur die Information, die er braucht, und ein klarer nächster Schritt.

Was ist eine Landingpage – und was nicht?

Eine Landingpage ist eine spezialisierte Webseite mit einem einzigen Zweck: den Besucher zu einer bestimmten Aktion bewegen. Das kann eine Kontaktanfrage sein, eine Terminbuchung, eine Newsletter-Anmeldung oder das Anfordern eines Angebots. Alles auf dieser Seite – jeder Text, jedes Bild, jeder Button – arbeitet auf dieses eine Ziel hin.

Der Name kommt daher, dass Besucher auf dieser Seite 'landen' – typischerweise über eine Google-Anzeige, einen Link in einer E-Mail oder einen Social-Media-Post. Im Gegensatz zu einer normalen Website-Seite gibt es auf einer Landingpage bewusst keine Ablenkungen: kein Hauptmenü, keine Sidebar, keine Links zu anderen Seiten.

Einfach gesagt

Ihre Website ist ein ganzes Haus mit vielen Zimmern. Eine Landingpage ist ein einzelner Raum mit einer Tür hinein und einem klaren Weg zum Ziel. Besucher kommen rein, sehen was sie brauchen, und handeln – oder gehen. Keine Umwege, keine Ablenkung.

Landingpage vs. Homepage – Warum Ihre Startseite kein Ersatz ist

Ein häufiger Fehler: Google-Anzeigen oder Kampagnen-Links führen auf die Homepage. Das Problem dabei ist, dass eine Homepage für alle Besucher gleichzeitig gedacht ist – potenzielle Kunden, bestehende Kunden, Bewerber, Partner. Sie zeigt viele Informationen, viele Navigationsmöglichkeiten und viele mögliche nächste Schritte.

Genau das ist das Gegenteil von dem, was ein Besucher braucht, der auf eine spezifische Anzeige geklickt hat. Wer nach 'Heizung reparieren Weimar' sucht und auf Ihre Anzeige klickt, will sofort sehen: Ja, Sie machen Heizungsreparaturen. Ja, Sie sind in Weimar. Und hier kann er Sie kontaktieren.

  • Homepage: Viele Themen, viele Links, viele mögliche Aktionen. Gut für Besucher, die Ihr Unternehmen erkunden wollen.
  • Landingpage: Ein Thema, ein Ziel, ein klarer Weg. Perfekt für Besucher, die bereits wissen, was sie suchen.
  • Conversion-Rate: Landingpages erreichen typischerweise 2 bis 5 Mal höhere Conversion-Raten als Homepages, weil sie keine Ablenkungen bieten.
  • Relevanz: Eine Landingpage kann genau auf die Suchanfrage oder Anzeige abgestimmt werden. Das erhöht sowohl die Conversion als auch den Google-Ads-Qualitätsfaktor.

Geld-verbrennen-Falle

Wenn Sie Google Ads schalten und den Traffic auf Ihre Homepage leiten, zahlen Sie für jeden Klick – aber ein Großteil der Besucher verliert sich in Ihrem Menü und geht wieder. Eine passende Landingpage kann Ihre Kosten pro Anfrage halbieren.

Die Bausteine einer überzeugenden Landingpage

Eine gute Landingpage folgt einer bewährten Struktur. Sie müssen das Rad nicht neu erfinden – die folgenden Elemente funktionieren branchenübergreifend für lokale Unternehmen.

  • Headline: Eine klare, nutzenorientierte Überschrift, die sofort sagt, was der Besucher bekommt. 'Heizung kaputt? Reparatur in Weimar innerhalb von 24 Stunden.' statt 'Willkommen bei Müller Haustechnik'.
  • Subheadline: Ein Satz, der die Überschrift ergänzt und den wichtigsten Einwand entkräftet. 'Festpreis, keine versteckten Kosten, Notdienst auch am Wochenende.'
  • Hero-Bild oder Video: Ein Bild, das die Lösung zeigt – nicht Ihr Logo, nicht Ihr Firmengebäude. Zeigen Sie das Ergebnis, das der Kunde bekommt.
  • Nutzenversprechen: Drei bis fünf konkrete Vorteile Ihres Angebots als kurze Aufzählung. Was hat der Kunde davon? Warum Sie und nicht der Mitbewerber?
  • Vertrauenssignale: Kundenbewertungen, Qualitätssiegel, Mitgliedschaften, Referenzlogos. Alles, was zeigt: Andere vertrauen uns bereits.
  • Call-to-Action: Ein auffälliger Button oder ein kurzes Formular. 'Jetzt Termin vereinbaren' oder 'Kostenloses Angebot anfordern'. Dieser Bereich muss sofort sichtbar sein.

Die 5-Sekunden-Regel

Zeigen Sie Ihre Landingpage jemandem für 5 Sekunden und fragen Sie dann: Was wird hier angeboten? Was soll ich tun? Wenn die Person beides nicht beantworten kann, muss die Seite überarbeitet werden.

Landingpages für Google Ads – So holen Sie das Maximum heraus

Google Ads und Landingpages gehören zusammen wie Schlüssel und Schloss. Die Anzeige weckt das Interesse, die Landingpage löst das Versprechen ein. Wenn Anzeige und Landingpage nicht zusammenpassen, verlieren Sie doppelt: Der Besucher springt ab und Sie zahlen trotzdem für den Klick.

  • Keyword-Übereinstimmung: Die Suchbegriffe aus Ihrer Anzeige müssen auf der Landingpage vorkommen. Wer 'Dachdecker Weimar' sucht, muss diese Worte sofort auf der Seite sehen.
  • Versprechen einlösen: Wenn Ihre Anzeige 'Kostenlose Erstberatung' verspricht, muss die Landingpage genau das anbieten – prominent und sofort sichtbar.
  • Visuelle Konsistenz: Bilder und Farben aus Ihrer Anzeige müssen auf der Landingpage wiederkehren. Wenn der Nutzer eine Anzeige mit einem bestimmten Bild sieht und dann auf einer Seite landet, die völlig anders aussieht, bricht das Vertrauen sofort.
  • Eine Anzeige, eine Landingpage: Für verschiedene Anzeigengruppen erstellen Sie verschiedene Landingpages. 'Dachreparatur' und 'Neues Dach' sind zwei unterschiedliche Bedürfnisse.
  • Schnelle Ladezeit: Google bewertet die Ladezeit Ihrer Landingpage. Langsame Seiten kosten Sie nicht nur Besucher, sondern auch mehr pro Klick, weil Ihr Qualitätsfaktor sinkt.
  • Mobile Optimierung: Die Mehrheit der Google-Suchen kommt vom Smartphone. Wenn Ihre Landingpage mobil nicht funktioniert, verlieren Sie den Großteil Ihrer bezahlten Besucher.

Qualitätsfaktor bei Google Ads

Google bewertet, wie relevant und nützlich Ihre Landingpage für den Suchenden ist. Ein hoher Qualitätsfaktor senkt Ihren Klickpreis und verbessert Ihre Anzeigenposition. Die Landingpage ist also nicht nur für Conversions wichtig, sondern spart Ihnen auch Werbebudget.

Ihre erste Landingpage – So starten Sie

Sie müssen nicht mit der perfekten Landingpage starten. Eine einfache, klar strukturierte Seite ist besser als keine. Beginnen Sie mit Ihrem wichtigsten Angebot oder Ihrer häufigsten Kundenanfrage und bauen Sie dafür eine fokussierte Seite.

  • Ziel festlegen: Was soll der Besucher tun? Anrufen? Formular ausfüllen? Termin buchen? Entscheiden Sie sich für eine einzige Aktion.
  • Zielgruppe definieren: Wer soll auf dieser Seite landen? Was sucht diese Person? Was sind ihre Bedenken? Schreiben Sie für diese eine Person.
  • Text vor Design: Schreiben Sie zuerst den Text. Überschrift, Nutzenargumente, Handlungsaufforderung. Das Design folgt dem Inhalt, nicht umgekehrt.
  • Einfach halten: Keine Navigationsleiste, keine Sidebar, keine Links zu anderen Seiten. Je weniger Wahlmöglichkeiten, desto höher die Conversion-Rate.
  • Messen und verbessern: Richten Sie ein einfaches Tracking ein, damit Sie wissen, wie viele Besucher konvertieren. Ändern Sie nach zwei Wochen eine Sache und beobachten Sie den Effekt.

Ein konkretes Beispiel für ein lokales Unternehmen in Weimar: Ein Malerbetrieb erstellt eine Landingpage für 'Fassadenanstrich Weimar'. Die Seite zeigt ein Vorher-Nachher-Foto, drei Vorteile (Festpreis, Termin innerhalb einer Woche, 5-Jahres-Garantie), zwei Kundenbewertungen und ein Kontaktformular mit drei Feldern. Fertig. Diese Seite konvertiert besser als eine allgemeine Homepage.

Nächster Schritt

Wenn Sie bereits Google Ads schalten und Besucher auf Ihre Homepage leiten, ist das der schnellste Hebel: Erstellen Sie für Ihre wichtigste Anzeigengruppe eine eigene Landingpage. Der Unterschied in den Ergebnissen wird Sie überraschen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Eine Landingpage ist eine fokussierte Seite mit einem einzigen Ziel – der Conversion.
  • Die Homepage ist kein Ersatz für eine Landingpage – sie hat zu viele Ablenkungen.
  • Für Google-Ads-Kampagnen brauchen Sie eigene Landingpages, um kein Geld zu verbrennen.
  • Die besten Landingpages sind einfach: Überschrift, Nutzenversprechen, Vertrauenssignale, Formular.
  • Testen und messen Sie Ihre Landingpage – kleine Änderungen können große Wirkung haben.

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